Digitale Souveränität – Ein Plädoyer für die Open-Source-Gesellschaft

Autor: Teresa Staiger, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) | Datum: 01.02.2021

In ihrem Beitrag plädiert Teresa Staiger, Referentin im Projekt »Forum Digitalisierung und Engagement« des BBE, für eine Open-Source-Gesellschaft, um digitale Souveränität zu erhalten. Sie diskutiert Open Source Software komparativ im Verhältnis zu proprietären Systemen und geht auf die Dimensionen der Softwaresicherheit, der Datensicherheit, der Nutzeroberfläche und nicht zuletzt des Ownership ein. Während proprietäre Systeme als Eigentum von Unternehmen und häufig von Großunternehmen gepflegt und weiterentwickelt werden, schlagen Open-Source-Produkte immer eine Brücke zu einer digitalen Zivilgesellschaft – die aber auch vernünftige Rahmenbedingungen in Form eines passenden digitalen Ökosystems benötigt. Am praktischen Beispiel der Corona-Warn-App zeigt sie die Möglichkeiten, wenn Quellcodes offen liegen und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Aktuere von Beginn an dabei sind. Ihr Fazit: „… es bedarf einer aktiven, digital souveränen Zivilgesellschaft im Digitalisierungsdiskurs, um eine gemeinwohlorientierte Software- und Datennutzung zu realisieren. So kann der Aufbau eines gemeinwohlorientierten digitalen Ökosystems, wie es u. a. die Open Knowledge Foundation fordert, gelingen.“ auf die Bildungsaspekte in der Diskussion um die digitale Souveränität ein.

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